Kleinbildfilm
wird auch Normalfilm genannt, und wird heutzutage
auch in Einwegkameras
und Wegwerfkameras
zum Fotografieren eingesetzt. Der 35mm breite
Fotofilm wurde in den 90er nach einer Alleinherrschaft
von fast 100 Jahren als Fotomedium fast
komplett durch digitale Speichermedien ersetzt.
Fotografen und Benutzer der Wegwerfmodelle
nutzen den Kleinbildfilm noch heute, jedoch
bei Weitem nicht so häufig wie vor
20 Jahren noch.
Der Film wird bei diesem Fotoformat auf
einer Kunststoff-Spule aufgerollt und danach
in einer lichtdichten Patrone verpackt.
Der 35mm Fotofilm wird in der Patrone in
die Kamera eingelegt und eingefädelt,
nach dem das Fotografieren beginnen kann.
In Wegwerfkameras sind die Kleinbildfilme
bereits eingelegt und eingefädelt,
und man braucht daher nur anfangen zu knipsen.
Nach der Bildaufnahme wird der Fotofilm
wieder zurück in die Patrone gespult
damit der Film bei der Entnahme kein Licht
abbekommt und dadurch vernichtet wird.
Die Bildgröße bei Halbformatkameras
ist mit dem 35mm Film 18 x 24 mm, was einem
Seitenverhältnis von heute noch gängigen
4:3 entspricht.
Der Kleinbildfilm wurde
1893 von William Dickson erfunden, und wurde
eine lange Zeit ausschließlich für
Kinofilme benutzt bis man gemerkt hat dass
diese 35mm Größe sich auch für
Analogfotografie eignet.
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